Ein Onlineanmeldesystem für alle Kinder – Von KiTa bis Schule

Antrag

Das Referat für Bildung und Sport erweitert die bestehenden Softwarelösung „kita finder+“ um ein Anmeldesystem welches alle öffentlichen Schulen miteinbezieht. Der Freistaat wird hierfür anteilig an den Kosten beteiligt.

 

Begründung:

Mit dem Softwareprodukt „kita finder +“ hat die Stadt München ein stabiles System, mit welchem Eltern ihre Kinder in den städtischen KiTas und in den KiTas der Träger im Bereich der Münchner Förderformel anmelden können. Von Anfang an war die Nachfrage der Eltern sehr groß und die Rückmeldungen zeigen, dass die Nachfrage nach Onlinelösungen für solche Verwaltungsvorgänge hoch ist. Für die Münchner Schulen gibt es bisher nur vereinzelt Onlineanmeldesysteme. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, haben das Adolf Weber Gymnasium und das Gymnasium Nord in Eigenregie Softwarelösungen gebaut um den Eltern die Möglichkeit einer Onlinevoranmeldung zu bieten. Auch in diesen Fällen war die Nachfrage hoch und die Eltern nahmen die Lösung gerne an.

In anderen Städten gibt es Onlineverfahren bereits seit längerer Zeit. Hier besteht mit Sicherheit auch Expertise, von welcher die Münchner Stadtverwaltung profitieren kann(z.B. Regensburg1).

In Zeiten, in denen es ein großes Anliegen der Bevölkerung ist, so viele zeitraubende Verwaltungsvorgänge wie möglich online zu erledigen und E-Government eine immer größere Rolle spielt, muss sich dieser Wunsch auch im Bildungsbereich niederschlagen.

Bisher müssen Eltern ihre Kinder für jeden Schritt in ihrer Bildungsbiographie neu bei der jeweiligen Stelle anmelden. Ein Datenaustausch findet so gut wie nie statt, vieles muss händisch erledigt, Formulare ausgefüllt, Nachweise erbracht und Unterlagen beschafft werden. Speziell in Fällen von Menschen mit Migrationshintergrund wird dies schnell zu einer hohen Hürde wenn Dokumente aus dem Ausland beschafft, übersetzt und beglaubigt werden müssen.

Ein IT-System, welches es erlaubt, die Übergänge im Bildungssystem innerhalb einer Stadt problemlos zu bewältigen wäre hier eine echte Neuerung und Erleichterung für alle Familien.

Das bestehende Verfahren „kita finder +“ könnte als Basis dienen und um die Bereiche der Grund-/Förderschulen und anschließend der weiterführenden Schulen erweitert werden. Somit wüssten die Schulen frühzeitig mit wie vielen Anmeldungen sie zu rechnen haben und könnten ihre Planungen beginnen (z.B. wie viele SchülerInnen noch zusätzlich von anderen Schulen aufgenommen werden können). Für den Bereich der sprengelgebundenen Grundschulen bietet das System den Vorteil, dass Eltern frühzeitig angeben können ob sie ihr Kind zurückstellen lassen möchten oder ob sie eine private Schule für ihr Kind bevorzugen. Zudem besteht die Möglichkeit, etwaige Nachweise (z.B. Besuch eines Vorkurs Deutsch) bequem über diese Plattform mit den Behörden und den Schulen auszutauschen.

Die derzeit bestehenden Lösungen an den beiden Gymnasien sind reine Voranmeldesysteme. Wo es nötigt ist, werden Eltern zunächst auch weiterhin mit ihren Kindern in die Schulen kommen müssen um die endgültige Anmeldung dort vorzunehmen. In Zeiten, in denen sich Staat und Kommune der vermehrten Nutzung von E-Government verschrieben haben, ist ein solches Anmeldesystem ein wichtiger Schritt hin zu einer bürgerfreundlichen Lösung.

 

Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Jutta Koller
Sabine Krieger
Oswald Utz
Dr. Florian Roth

Mitglieder des Stadtrates

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