Gefährden SWM-Windräder in Norwegen Lebensweise und Kultur der Samen?

P R E S S E M I T T E I L U N G

In Norwegen mehren sich kritische Stimmen an diversen Windparkprojekten, die die Lebensbedingungen der indigenen Samen und ihre Rentierzucht zu beeinträchtigen drohen. Auch die hohe Anzahl der Projekte und eine entsprechende Gesamtbelastung der in diesem Gebiet noch unberührten Natur und ihrer Tier- und Pflanzenwelt ist Gegenstand öffentlicher Kritik.
Auch die Stadtwerke München (SWM) sind in Norwegen aktiv. Erst vor einigen Tagen, am 9. Januar, wurde eine bayerisch-norwegische Windkraftkooperation mit der TrønderEnergi aus Norwegen vorgestellt. Durch diese Kooperation kann die SWM dann 70% des in München gebrauchten Stroms erneuerbar erzeugen.
Die Grünen-rosa liste wollen nun per Anfrage klären, wie die SWM bei Planungen/ Projektentwicklungen von Windparks in Norwegen vorgehen und wie auf die Interessen der Samen und den Naturschutz Rücksicht genommen wird.
Stadträtin Sabine Krieger: „Wir wollen wissen, wie die Stadtwerke bei den Projektierungen der Windparks in Norwegen verfahren. Wir unterstützen die Anstrengungen der SWM, das Ziel von 100 % Erneuerbare Energien bis 2025 zu erreichen – auch mit Windparks in anderen europäischen Ländern. Das darf aber nicht auf Kosten der Rechte indigener Völker wie der Samen sowie der Tier- und Pflanzenwelt gehen.“

 

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