Mehr Bio-Lebensmittel in der München Klinik – Mehrkosten sind kein Argument

P R E S S E M I T T E I L U N G

Stadträtin Sabine Krieger hat den niedrigen Anteil von Bioprodukten an der Verpflegung im städtischen Klinikum kritisiert. In einem Antrag fordert sie diesen Anteil bis 2025 auf 20 % des Warenwertes zu erhöhen und nur noch Fleisch aus ökologischer Tierhaltung zu verwenden.
Der zuletzt gemeldete Wert von 5 % Bioanteil an der Verpflegung ist nach Auffassung von Krieger „eindeutig zu wenig, da gerade kranke Menschen eine besonders gesunde Nahrung brauchen.“ Das häufig vorgebrachte Argument, die ohnehin defizitäre München Klinik könne ihr Essen aus Kostengründen nicht mehr Essen aus ökologischer Landwirtschaft anbieten, sei nicht stichhaltig.

Sabine Krieger: „Es gibt mittlerweile genügend Erfahrungswerte anderer Kliniken, die ihr Essen auf Bio umgestellt haben und dabei keine Verluste gemacht haben. Wenn das Speisenangebot insgesamt unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit verändert wird, ist die Erhöhung des Bioanteils kein Problem. Dazu gehört zum Beispiel auch eine Orientierung am Saisonkalender bei der Auswahl der Lebensmittel, die Erhöhung des regionalen Angebotes durch Zusammenarbeit mit der lokalen Landwirtschaft und eine deutliche Erhöhung des vegetarischen Angebotes. Durch das Angebot von variablen Portionsgrößen und die Verwendung aller Fleischanteile des Tieres beispielsweise für Bolognese oder Gulasch werden außerdem die eingesetzten Lebensmittel effizienter verwertet und die Abfallmenge reduziert. Mit den so erzielten Einsparungen lassen sich die Mehrkosten für Bio-  Lebensmittel ausgleichen. Die Kosten sind also kein Argument – es wird endlich Zeit, dass in der Biostadt München auch die Kliniken ihr Bioangebot erhöhen.“

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