Maxvorstadt

Die Maxvorstadt ist "mein" Viertel, in dem ich seit knapp 30 Jahren lebe. Hier habe ich auch acht Jahre im Bezirksausschuss Grüne Politik vertreten - so lernt man sein Stadtviertel ziemlich gut kennen.

Teile der Maxvorstadt gehören zu den am stärksten verdichteten Wohngebieten Deutschlands. Die Bevölkerungsstruktur der ca. 50.000 Einwohner ist noch sehr gemischt. Wohlhabende Intellektuelle leben neben einfachen Arbeitern und Angestellten, Familien neben kinderlosen Paaren, Senioren oder Singles. Allerdings sinkt der Anteil von Familien mit Kindern auf Grund der teuren Mieten und der Bevorzugung von kinderlosen Personen auf dem Wohnungsmarkt. Die Zahl der Einpersonenhaushalte, die nicht nur aus älteren Menschen und Studenten bestehen, steigt ständig. Eine alarmierende Entwicklung, die das Leben im Viertel stark verändert.

Einrichtungen wie die Universitäten, die Museen und große namhafte Firmen führen dazu, dass die "Tagesbevölkerung" in der Maxvorstadt fast viermal so groß ist wie die "Nachtbevölkerung".

Die Maxvorstadt ist in weiten Teilen ein typisches Akademiker- und Studentenviertel. Entsprechend stark vertreten ist die Altersgruppe der 20- bis 30jährigen. Außerdem gibt es im Viertel sieben Grund-, Hauptschulen und Gymnasien sowie 35 Berufsschulen. 12 Museen und 20 öffentliche Bibliotheken ziehen Arbeitende und Besucher an. Trotz der hervorragenden Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr schaffen die großen Pendlerströme erhebliche Verkehrsprobleme. Lange Parkplatzsuche, Parken in zweiter Reihe, Abgase und Lärm sind für die Bewohner eine starke Belastung. Hier hat das Parkraummanagement zwar einiges verbessert, aber noch immer reicht der Parkraum für die Wohnbevölkerung nicht aus. Dies war auch der Grund, dass die Grünen dem Bau der Anwohnergarage am Josephsplatz zugestimmt haben. Unser Ziel ist es, damit den Verkehr an der Oberfläche deutlich zu reduzieren und nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Augustenstraße. Und damit den Menschen den öffentlichen Raum zurückzugeben.

Die heutige Maxvorstadt ist ein lebendiges innerstädtisches Viertel mit vielen alten (klassizistischen) und neuen städtebaulichen Höhepunkten wie dem Siemensforum oder der Pinakothek der Moderne. Sie ist aber auch ein Viertel der kulturellen Vielfalt. Neben den großen Museen wie dem Lenbachhaus, der Glyptothek, der Antikensammlung und den Pinakotheken laden etliche Galerien zum Verweilen ein. Das gesellige Leben in Cafés, Restaurants und Kneipen wird stark beeinflusst von den Universitäten und der vielfältigen Bevölkerungsstruktur des 3. Stadtbezirks und bestimmt ein multikulturelles, von Toleranz geprägtes Lebensgefühl. Die Bauernmärkte auf dem Josephsplatz und an der Türkenstraße sind neben der Gastronomie geschätzte Treffpunkte für die Bewohner des Viertels.

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